«I am Martin Scorsese. Ein guter Kerl.»
Am Abend der Vanity Fair erhält der große Regisseur die von Giovanni Raspini geschaffene Auszeichnung.

Martin Scorsese, die Französische Akademie und Giovanni Raspini. Diese Alchemie mündete in einemGaladinner, das von Vanity Fair organisiert wurde. Dabei wurde der große italienisch-amerikanischen Regisseur gefeiert, der Gast der Filmfestspiele von Rom war. Ein besonderer Abend, der am Montag, den 22. Oktober im Ballsaal der Akademie in Villa Medici stattfand, einem der faszinierendsten und bedeutendsten Orte der Ewigen Stadt.

Um dem großen Regisseur zu huldigen, wandte Giovanni Raspini sich dem klassischen Thema des erfahrenen und starken Mannes zu - ein muskulöser Atlas - mit einem feierlichen Obelisken auf den Schultern, der mit beruflichen und menschlichen Symbolen und Metaphern geschmückt ist. Also die zahlreichen Symbole seines italienisch-amerikanischen Wesens. Und schließlich die Familie und die Tradition von Little Italy, die Wolkenkratzer, aus denen eine Filmrolle emporragt. Zu den Symbolen gehören natürlich diejenigen, die die großen Filme seiner fünfzigjährigen Karriere aufgreifen. Ein Obelisk voller Ruhm und unvergesslicher Erinnerungen, und eine Schriftrolle mit dem Satz: „I am Martin Scorsese. Un bravo ragazzo”.

Martin Scorsese ist nicht nur einer der einflussreichsten Regisseure in der Geschichte des Kinos. Es ist außerdem für sein Engagement in der Förderung des großen italienischen Kinos, vom Neorealismus bis zur italienischen Komödie. Als Regisseur entdeckte er ab den siebziger Jahren einige der wichtigsten internationalen Schauspieler, griff stets hochaktuelle Themen auf und gewann, unter vielen Auszeichnungen, einenOscar.

Leidenschaften, künstlerisches Engagement und Kreativität leben und teilen. Die Auszeichnung von Giovanni Raspini an Martin Scorsese verkörpert genau das.